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Rentenlücke berechnen – kostenloser Rentenlückenrechner

Wie groß ist Deine Rentenlücke nach Steuern, Krankenversicherung und Inflation wirklich? Der kostenlose Rechner zeigt Dir in rund 2 Minuten Deine voraussichtliche Netto-Rente, den fehlenden Betrag und eine mögliche Sparrate. Halte dafür am besten Deine Renteninformation und bestehende Vorsorgeverträge bereit.

Stand: August 2026. Der Rechner liefert eine fundierte Orientierung. Er ersetzt keine individuelle Steuer-, Rechts- oder Anlageberatung.

Das Wichtigste in Kürze

  • Deine Rentenlücke ist die Differenz zwischen dem Einkommen, das Du im Ruhestand brauchst, und Deinen voraussichtlichen Nettoeinkünften.
  • Entscheidend sind nicht nur Bruttorenten: Steuern, Kranken- und Pflegeversicherung sowie Inflation verändern das Ergebnis spürbar.
  • Der Rechner berücksichtigt gesetzliche Rente, bAV, private Renten, Rürup und weitere regelmäßige Alterseinkünfte.
  • Du erhältst eine Lücke in heutiger Kaufkraft und als voraussichtlichen nominalen Betrag zum Rentenstart.
  • Aus der Lücke werden ein möglicher Kapitalbedarf und eine monatliche Sparrate abgeleitet – transparent über die gewählten Annahmen.

Was ist die Rentenlücke?

Die Rentenlücke – häufig auch Versorgungslücke genannt – beschreibt, was Dir im Ruhestand monatlich fehlt. Dafür werden Dein gewünschtes Nettoeinkommen im Alter und alle voraussichtlichen Nettoeinkünfte gegenübergestellt. Ein negativer Betrag bedeutet nicht automatisch, dass Du „zu wenig gespart“ hast. Er zeigt zunächst, welche Stellschraube Du prüfen solltest: Rentenbeginn, gewünschtes Budget, bestehende Vorsorge, Sparrate oder Renditeannahme.

Das gesetzliche Rentenniveau von 48 Prozent ist dabei kein persönlicher Prozentsatz Deines letzten Gehalts, sondern eine Kennzahl des Rentensystems für einen definierten Standardfall. Für Deine Planung zählen deshalb Deine persönlichen Ansprüche und Ausgaben. Informationen zur Einordnung des Rentenniveaus findest Du beim Bundesministerium für Arbeit und Soziales.

So funktioniert der Rentenlückenrechner

1. Ziel im Ruhestand festlegen

Du gibst an, wann Du in Rente gehen möchtest und welches monatliche Nettoeinkommen Du dann brauchst. Falls Du noch kein eigenes Zielbudget hast, kannst Du mit Szenarien arbeiten: etwa 50 Prozent für ein sehr schlankes Budget, 65 Prozent für einen reduzierten Lebensstandard oder 80 Prozent für mehr Nähe zu Deinem heutigen Alltag. Das sind Orientierungspunkte, keine allgemeingültigen Regeln.

2. Bereits vorhandene Ansprüche erfassen

Trage Deine prognostizierte gesetzliche Rente sowie Leistungen aus betrieblicher und privater Vorsorge ein. Nutze möglichst die Werte aus aktuellen Unterlagen und achte darauf, ob dort Brutto- oder Nettobeträge ausgewiesen werden.

3. Kaufkraft und Abgaben berücksichtigen

Inflation, Steuern sowie Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung werden in der Ruhestandsplanung häufig unterschätzt. Der Rechner macht diese Annahmen sichtbar, damit Du erkennst, wie empfindlich Dein Ergebnis darauf reagiert.

4. Kapitalbedarf und Sparrate vergleichen

Das Ergebnis zeigt Dir, welches zusätzliche Vermögen die Lücke rechnerisch decken könnte – je nachdem, ob das Kapital im Ruhestand teilweise verbraucht oder langfristig erhalten werden soll. Daraus ergibt sich eine mögliche monatliche Sparrate bis zum geplanten Rentenbeginn.

Rentenlücke berechnen: ein konkretes Beispiel

Angenommen, Dir fehlen in heutiger Kaufkraft 700 Euro pro Monat und bis zum Rentenbeginn bleiben 30 Jahre. Bei 2 Prozent Inflation entsprechen 700 Euro heute dann rund 1.268 Euro pro Monat. Genau deshalb zeigt der Rechner beide Perspektiven: den verständlichen Wert in heutiger Kaufkraft und den voraussichtlichen nominalen Betrag zum Rentenstart.

  • Lücke heute: 700 Euro monatlich
  • Zeitraum: 30 Jahre
  • Inflationsannahme: 2 Prozent pro Jahr
  • Lücke zum Rentenstart: rund 1.268 Euro nominal pro Monat

Wie viel Kapital und welche Sparrate dafür nötig sind, hängt zusätzlich von Rendite, Kosten, Steuern, Entnahmedauer und Sicherheitsreserve ab. Deshalb ist eine einzige Faustformel oft zu grob.

Woher bekommst Du Deine echten Rentenzahlen?

Die Deutsche Rentenversicherung verschickt die Renteninformation grundsätzlich jährlich ab dem 27. Lebensjahr, wenn mindestens fünf Beitragsjahre vorliegen. Ab 55 folgt regelmäßig eine ausführlichere Rentenauskunft. Mehr dazu erklärt die Deutsche Rentenversicherung. Ergänze diese Angaben um bAV-Verträge, private Renten, Versorgungswerke und andere sichere Alterseinkünfte.

Besondere Situationen richtig abbilden

Selbstständige und Freiberufler

Schwankende Einkommen, freiwillige Beiträge, Versorgungswerke und private Vorsorge brauchen eine flexiblere Planung. Nutze dafür den spezialisierten Rentenlücken-Rechner für Selbstständige.

Geschäftsführer und Gesellschafter-Geschäftsführer

Bei Geschäftsführern können gesetzliche Ansprüche, betriebliche Versorgungszusagen und Unternehmenswert zusammenkommen. Wichtig ist, Firmenvermögen und privat verlässlich verfügbare Altersvorsorge getrennt zu betrachten.

Erwerbs- und Familienphasen

Teilzeit, Elternzeit, Pflegezeiten und längere Unterbrechungen können Ansprüche verändern. Prüfe deshalb nicht nur den aktuellen Stand, sondern auch realistische künftige Erwerbsverläufe.

Wie kannst Du Deine Rentenlücke schließen?

Je nach Beschäftigung, Steuersituation, Zeithorizont und gewünschter Flexibilität kommen betriebliche Altersvorsorge, Rürup-Rente, andere private Rentenlösungen oder ein breit gestreuter ETF-Sparplan infrage. Entscheidend ist nicht das Produktetikett, sondern was nach Kosten, Steuern, Förderung und Inflation tatsächlich bei Dir ankommt. Häufig ist eine Kombination robuster als die Abhängigkeit von nur einem Baustein.

Du willst wissen, welche Stellschraube bei Dir am meisten bringt?

Rechne zuerst anonym Dein Szenario durch. Wenn Du danach eine zweite Meinung möchtest, schaut Käpsele mit Dir auf Annahmen, Verträge und Prioritäten – verständlich, konkret und ohne unnötigen Fachjargon.

Fragen, die ein KÄPSELE stellt.

Wer clever ist, gibt seine Finanzen nicht leichtfertig ab. Deswegen beantworten wir Dir hier alle Fragen, die Du schon vor dem ersten Gespräch geklärt haben möchtest. Alles Weitere besprechen wir gerne persönlich mit Dir.

Wie hoch ist meine Rentenlücke?

Das lässt sich nur mit Deinen persönlichen Zahlen seriös beantworten. Nutze Deine aktuelle Renteninformation, ergänze bestehende Verträge und teste mehrere Szenarien für Rentenbeginn, Inflation und Zielbudget. Der Rechner zeigt Dir die Lücke in heutiger Kaufkraft und zum geplanten Rentenstart.

Wie berechnet man die Vorsorgelücke?

Ziehe von Deinem gewünschten Nettoeinkommen im Alter alle voraussichtlichen Nettoleistungen aus gesetzlicher, betrieblicher und privater Vorsorge ab. Für eine realistische Planung müssen zusätzlich Inflation, Steuern sowie Kranken- und Pflegeversicherung berücksichtigt werden.

Wie wirken sich Lücken im Versicherungsverlauf auf die Rente aus?

Zeiten mit niedrigen oder fehlenden Beiträgen können die gesetzliche Rente reduzieren. Wie stark, hängt unter anderem von Kindererziehungszeiten, Pflegezeiten, freiwilligen Beiträgen und Deinem gesamten Versicherungsverlauf ab. Prüfe deshalb Deine Renteninformation auf ungeklärte Zeiten.

Wie viel Vermögen braucht man, um eine Rentenlücke zu schließen?

Das hängt von der monatlichen Lücke, der Entnahmedauer, der Rendite nach Kosten und Steuern sowie davon ab, ob das Kapital im Ruhestand verbraucht werden darf. Der Rechner stellt diese Annahmen offen dar und zeigt Dir deshalb mehrere Szenarien statt einer pauschalen Summe.

Bereit für klare Finanzen?Sei ein KÄPSELE und lass es uns machen!