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PKV-Rechner: Beitrag berechnen, anonym und ohne Datenabfrage

Was kostet Dich die private Krankenversicherung 2026 ungefähr? Der Rechner zeigt Dir anonym eine Beitragsspanne, Deinen Eigenanteil nach Arbeitgeberzuschuss, den GKV-Vergleich und Modellwerte für das Alter. Ohne Kontaktdaten, als ehrliche Orientierung statt Tarifzusage.

Mit dem PKV-Rechner von Käpsele berechnest Du anonym, in welcher Größenordnung der Beitrag für eine private Krankenversicherung 2026 für Dich liegen kann. Du gibst Status, Eintrittsalter, Einkommen und Wunschschutz ein und siehst sofort eine Beitragsspanne, den möglichen Arbeitgeberzuschuss, den Vergleich mit der gesetzlichen Krankenversicherung und Modellwerte für den Beitrag im Alter. Der Rechner fragt weder Namen noch E-Mail-Adresse ab.

Wichtig für die Einordnung: Das Ergebnis ist eine Orientierungsspanne aus einem Modell, kein Tarifangebot. Der Rechner kennt keine echten Tarife und keine Gesundheitsprüfung, er ist an öffentlichen Marktübersichten für 2026 kalibriert. Er beantwortet die Frage, ob die PKV für Dich finanziell grundsätzlich in Frage kommt und welche Stellschrauben den Preis bewegen. Welcher Versicherer Dich zu welchem Beitrag annimmt, zeigt erst ein Angebot nach Risikoprüfung.

Stand: Oktober 2026. Alle Rechtsgrößen gelten für 2026, alle Beispiele sind mit dem Rechner auf dieser Seite gerechnet.

Das Wichtigste in Kürze: PKV-Beiträge hängen nicht vom Einkommen ab, sondern vor allem von Eintrittsalter, Gesundheit, Leistungsumfang und Selbstbehalt.

  • Angestellte können 2026 in die PKV wechseln, wenn ihr regelmäßiges Jahresarbeitsentgelt über der Versicherungspflichtgrenze von 77.400 € liegt.
  • Der Arbeitgeber zahlt die Hälfte des Beitrags, 2026 höchstens 508,59 € für die Kranken- und 104,63 € für die Pflegeversicherung.
  • Mit den Standardwerten (angestellt, 35 Jahre, Komfort) zeigt der Rechner 650 bis 840 € gesamt und 325 bis 420 € Eigenanteil, in der GKV wären es 648,09 € Eigenanteil.
  • Die Modellwerte für das Alter zeigen, warum der Einstiegsbeitrag allein keine Entscheidungsgrundlage ist.

So funktioniert der PKV-Rechner

Zuerst wählst Du Deinen beruflichen Status: angestellt, selbstständig oder verbeamtet mit Beihilfe. Davon hängt ab, ob ein Arbeitgeberzuschuss berechnet wird, ob Du Krankentagegeld brauchst und welcher Teil der Kosten versichert werden muss. Dann stellst Du das Eintrittsalter zwischen 18 und 65 Jahren ein und trägst Dein Bruttoeinkommen pro Monat ein. Bei Angestellten zählen anteilige Sonderzahlungen mit, bei Selbstständigen der Gewinn, bei Beamten die Bruttobezüge. Die Kinderzahl brauchst Du nur für den Pflegebeitrag im GKV-Vergleich.

Im Bereich Wunschschutz wählst Du ein Leistungsniveau. Basis steht etwa für Mehrbettzimmer und rund 60 bis 75 % Erstattung beim Zahnersatz, Komfort für Zweibettzimmer, Chefarzt und rund 80 % Zahn, Premium für Einbettzimmer, bis zu 100 % Zahn und Heilpraktiker. Dazu kommen Selbstbehalt (0 bis 2.000 € pro Jahr), Krankentagegeld mit Tagessatz und Karenzzeit sowie der Gesundheitszustand. Beamte wählen statt Selbstbehalt ihren Beihilfesatz und ob ihr Land eine pauschale Beihilfe in der GKV zahlt.

Als Ergebnis bekommst Du den geschätzten PKV-Beitrag pro Monat als Spanne, aufgeteilt in Krankenversicherung inklusive gesetzlichem Zuschlag von 10 %, Pflegepflichtversicherung und Krankentagegeld. Für Angestellte zieht der Rechner den Arbeitgeberzuschuss ab und zeigt Deinen Eigenanteil. Daneben steht der Beitrag, den Du 2026 in der GKV zahlen würdest. Hast Du einen Selbstbehalt gewählt, siehst Du die ungefähre Ersparnis pro Jahr. Eine Tabelle zeigt schließlich Modellwerte für den Gesamtbeitrag mit 50, 60, 67 und 80 Jahren. Hinweise erscheinen, wenn Dein Einkommen unter der Versicherungspflichtgrenze liegt, Du Vorerkrankungen angibst oder 55 Jahre oder älter bist.

Woher die Spanne kommt: Modell statt Tarifangebot

Viele PKV-Rechner im Netz zeigen einen Preis auf den Cent und fragen danach Telefonnummer und E-Mail ab. Der Käpsele-Rechner geht bewusst anders vor. Er rechnet mit einem offenen Modell und zeigt eine Spanne, weil der echte Beitrag von Tarif, Versicherer und Risikoprüfung abhängt, die kein anonymer Rechner kennen kann.

Das Modell ist an öffentlich zugänglichen Marktübersichten nach der Beitragsrunde Anfang 2026 kalibriert. Ausgangspunkt ist ein Eintrittsalter von 30 Jahren: Komfort liegt dort für Angestellte ohne Krankentagegeld bei rund 540 bis 680 € gesamt. Mit jedem Jahr späterem Eintritt steigt der Tarifbeitrag im Modell um rund 2,7 %. Die Pflegepflichtversicherung wird nach Alter angesetzt und auf den Höchstbeitrag 2026 von 209,26 € begrenzt, mit Beihilfe auf 83,70 €. Ein Selbstbehalt senkt den Beitrag pro Jahr um etwa die Hälfte des Selbstbehalts. Leichte Vorerkrankungen erhöhen die Obergrenze um 30 %, was einem typischen Risikozuschlag entspricht.

Daraus folgt, wie Du das Ergebnis lesen solltest: Die Spanne beschreibt, wo vergleichbare Tarife für ein gesundes Profil üblicherweise liegen. Echte Angebote können darunter oder darüber liegen, etwa bei sehr günstigen Einsteigertarifen mit Leistungslücken oder bei Tarifen mit besonders starken Leistungen. Nicht berücksichtigt sind Beitragsentlastungstarife, der Zuschuss der Rentenversicherung im Alter, Tarifwechsel und Kinder. Der Rechner ersetzt kein Angebot, er hilft Dir, ein Angebot einzuordnen. Wenn ein Vermittler Dir einen Beitrag deutlich unter der Spanne nennt, lohnt sich ein genauer Blick auf die Leistungen.

Wer kann sich 2026 privat versichern? Die Versicherungspflichtgrenze

Für Angestellte entscheidet das Einkommen, ob sie überhaupt wählen dürfen. Die Versicherungspflichtgrenze, auch Jahresarbeitsentgeltgrenze genannt, liegt 2026 bei 77.400 € brutto im Jahr, das sind 6.450 € im Monat. Wer darüber liegt, wird in der GKV versicherungsfrei und kann in die PKV wechseln. Für Arbeitnehmer, die schon am 31.12.2002 privat versichert waren, gilt eine niedrigere Grenze von 69.750 €. Beide Werte nennt das Bundesgesundheitsministerium in seiner Übersicht zu Beiträgen.

Maßgeblich ist das regelmäßige Jahresarbeitsentgelt einschließlich fest zugesagter Sonderzahlungen wie Weihnachts- oder Urlaubsgeld. Variable Boni zählen nur, wenn sie mit hinreichender Sicherheit jedes Jahr gezahlt werden. Überschreitest Du die Grenze im laufenden Jahr, endet die Versicherungspflicht mit Ablauf des Jahres, sofern Dein Entgelt auch die Grenze des Folgejahres übersteigt. Berufseinsteiger, die direkt mit einem Gehalt über der Grenze starten, können sofort wählen.

Der Rechner prüft die Grenze für Angestellte automatisch. Mit 6.000 € im Monat kommst Du auf 72.000 € im Jahr und liegst darunter, ein Wechsel ist dann in der Regel nicht möglich. Mit 6.500 € im Monat sind es 78.000 €, also rechnerisch genug. Genau 77.400 € reichen nicht, die Grenze muss überschritten werden. Selbstständige, Freiberufler und Beamte haben keine Einkommensgrenze und können sich unabhängig vom Verdienst privat versichern. Für sie ist die Frage eher, ob der Beitrag dauerhaft zum Einkommen passt. Wie sich das für Unternehmer rechnet, erklärt der Ratgeber zur PKV für Selbstständige und GmbH-Geschäftsführer, für Beamte der Ratgeber PKV für Beamte.

Arbeitgeberzuschuss 2026: Was Angestellte selbst zahlen

Angestellte in der PKV bekommen einen Zuschuss nach § 257 SGB V. Der Arbeitgeber zahlt die Hälfte des PKV-Beitrags, höchstens aber den Betrag, den er bei einer Versicherung in der GKV tragen müsste. 2026 sind das bis zu 508,59 € für die Krankenversicherung und bis zu 104,63 € für die Pflegeversicherung, zusammen 613,22 € im Monat. Die Obergrenze für die Krankenversicherung ergibt sich aus der Beitragsbemessungsgrenze von 5.812,50 € mal 7,3 % plus der Hälfte des durchschnittlichen Zusatzbeitrags von 2,9 %. In Sachsen liegt der Höchstzuschuss zur Pflegeversicherung bei 75,56 €.

Zum zuschussfähigen Beitrag gehört auch das Krankentagegeld. Nicht bezuschusst wird dagegen der Selbstbehalt, also die Kosten, die Du im Krankheitsfall selbst trägst. Im Standardbeispiel mit 650 bis 840 € Gesamtbeitrag übernimmt der Arbeitgeber 325 bis 420 €, Dein Eigenanteil liegt ebenso bei 325 bis 420 €. Damit bleibt der Zuschuss klar unter den Höchstbeträgen.

Spannend wird es bei teuren Tarifen und höherem Eintrittsalter. Wählst Du mit 50 Jahren Premium, liegt der Gesamtbeitrag im Modell bei 1.265 bis 1.620 €. Der Zuschuss stößt dann an seine Grenze und liegt bei 555 bis 570 €, Dein Eigenanteil steigt auf 710 bis 1.050 €. Ab diesem Punkt zahlst Du jeden zusätzlichen Euro allein. Beachte außerdem, dass der Zuschuss mit dem Arbeitsverhältnis endet. Im Ruhestand zahlt stattdessen die Rentenversicherung einen Zuschuss, der deutlich niedriger ausfällt.

PKV oder GKV: Der Beitragsvergleich im Rechner

Der grundlegende Unterschied ist schnell erklärt. In der GKV richtet sich der Beitrag nach dem Einkommen bis zur Beitragsbemessungsgrenze, in der PKV nach dem persönlichen Risiko und dem gewählten Schutz. Wer in der GKV über der Grenze von 5.812,50 € verdient, zahlt den Höchstbeitrag. Für Angestellte sind das 2026 im Durchschnitt 1.226,44 € gesamt, davon tragen sie selbst 648,09 €, wenn sie kinderlos sind. Mit zwei Kindern unter 25 sinkt der eigene Anteil durch den niedrigeren Pflegebeitrag auf 598,69 €.

Selbstständige tragen den GKV-Beitrag allein. Bei Einkommen über der Bemessungsgrenze sind das mit Krankengeldanspruch 1.261,31 € im Monat, kinderlos. Bei 4.000 € Gewinn rechnet der Rechner mit 868,00 €. Wer wenig verdient, zahlt mindestens auf 1.318,33 € Einnahmen. Für Selbstständige ist die PKV deshalb häufig günstiger, solange sie gesund einsteigen.

Für Beamte ist die GKV meist teuer, weil der Dienstherr dort keinen Arbeitgeberanteil zahlt. Mit 4.000 € Bezügen zeigt der Rechner 772,00 € in der GKV gegenüber 210 bis 265 € PKV mit 50 % Beihilfe. Einige Bundesländer, darunter Baden-Württemberg und Hamburg, zahlen inzwischen eine pauschale Beihilfe für gesetzlich versicherte Beamte. Dann trägt der Dienstherr die Hälfte der Krankenversicherung, und Dein Anteil sinkt im Beispiel auf 434,00 €.

Ein Punkt fehlt im reinen Monatsvergleich: Kinder sind in der GKV oft beitragsfrei familienversichert, in der PKV brauchen sie meist einen eigenen Vertrag. Außerdem steigt der GKV-Beitrag mit dem Einkommen und der Bemessungsgrenze, der PKV-Beitrag mit den Leistungsausgaben. Welche Vorteile und Nachteile daraus entstehen, ordnen die Ratgeber zu den Vorteilen der PKV und den Nachteilen der PKV ausführlich ein.

Beispiele: PKV-Beitrag nach Alter und Status

Die Standardwerte des Rechners beschreiben eine angestellte Person mit 35 Jahren, 6.500 € brutto im Monat, kinderlos, Leistungsniveau Komfort, ohne Selbstbehalt und mit 100 € Krankentagegeld ab dem 43. Tag. Der Rechner zeigt dafür 650 bis 840 € Gesamtbeitrag. Davon entfallen 565 bis 710 € auf die Krankenversicherung inklusive Zuschlag, 55 bis 70 € auf die Pflegepflichtversicherung und 30 bis 55 € auf das Krankentagegeld. Nach Abzug des Arbeitgeberzuschusses bleiben Dir 325 bis 420 €.

Wie stark Alter und Status das Ergebnis verschieben, zeigt die folgende Übersicht. Alle Werte stammen aus dem Rechner und beziehen sich auf gesunde, kinderlose Profile.

Orientierungsspannen aus dem Rechner nach Profil

ProfilPKV gesamt pro MonatDavon trägst DuGKV zum Vergleich: Dein Anteil
Angestellt, 35 Jahre, Komfort, Krankentagegeld 100 €650 bis 840 €325 bis 420 €648,09 €
Angestellt, 30 Jahre, Komfort, ohne Krankentagegeld540 bis 680 €270 bis 340 €648,09 €
Angestellt, 45 Jahre, Komfort, Krankentagegeld 100 €860 bis 1.110 €430 bis 555 €648,09 €
Selbstständig, 35 Jahre, Komfort, 4.000 € Gewinn, Krankentagegeld 120 € ab dem 22. Tag680 bis 885 €680 bis 885 €868,00 €
Beamt, 30 Jahre, 50 % Beihilfe, Komfort210 bis 265 €210 bis 265 €772,00 € (434,00 € mit pauschaler Beihilfe)

Gerechnet mit dem Rechner auf dieser Seite: kinderlos, ohne Selbstbehalt, ohne Vorerkrankungen, Angestellte mit 6.500 € brutto im Monat, Werte 2026. PKV-Werte sind Modellspannen, keine Tarifangebote.

Drei Beobachtungen helfen bei der Einordnung. Erstens kostet ein späterer Einstieg spürbar mehr: Mit 45 statt 35 Jahren steigt die Spanne von 650 bis 840 € auf 860 bis 1.110 €. Zweitens ist der Unterschied zwischen den Leistungsniveaus groß, mit 35 Jahren reicht er von 525 bis 680 € für Basis bis 835 bis 1.065 € für Premium. Drittens zeigt der Vergleich für Beamte, warum die PKV dort der Normalfall ist. Mehr zur Kostenstruktur findest Du im Ratgeber Was kostet die private Krankenversicherung?

Selbstbehalt, Krankentagegeld und Vorerkrankungen richtig einstellen

Ein Selbstbehalt senkt den Beitrag, weil Du einen Teil der Kosten selbst trägst. Im Rechner spart ein Selbstbehalt von 600 € im Standardbeispiel rund 330 € Beitrag pro Jahr. Weil der Arbeitgeber die Hälfte des Beitrags trägt, aber nichts zum Selbstbehalt zuzahlt, bleiben davon für Dich nur rund 165 € übrig. Dem steht ein zusätzliches Kostenrisiko von bis zu 600 € gegenüber. Bei 1.200 € Selbstbehalt sind es 660 € Ersparnis gesamt, 330 € für Dich. Für Angestellte lohnt sich ein hoher Selbstbehalt deshalb selten, für Selbstständige mit Rücklagen eher.

Das Krankentagegeld ersetzt Einkommen, wenn Du länger krank bist. Angestellte erhalten sechs Wochen Lohnfortzahlung, deshalb rechnet der Rechner bei ihnen mit einer Leistung ab dem 43. Tag. Selbstständige wählen zwischen dem 8., 22. und 43. Tag. Je früher die Leistung beginnt, desto teurer wird sie: 120 € Tagessatz ab dem 22. Tag kosten im Beispiel mit 35 Jahren 60 bis 100 € im Monat. Als Faustregel für die Höhe gilt Dein monatliches Nettoeinkommen geteilt durch 30.

Vorerkrankungen können zu Risikozuschlägen, Leistungsausschlüssen oder einer Ablehnung führen. Wählst Du im Rechner leichte Vorerkrankungen, steigt die Obergrenze der Spanne um 30 %. Aus 650 bis 840 € werden 650 bis 1.065 €. Gesundheitsfragen im Antrag musst Du vollständig und wahrheitsgemäß beantworten, sonst riskierst Du später den Versicherungsschutz. Bevor Du mehrere Anträge stellst, ist eine anonyme Risikovoranfrage sinnvoll: Sie klärt die Bedingungen mehrerer Versicherer, ohne dass Ablehnungen in Deinem Namen dokumentiert werden. Für Beamte gibt es eine Besonderheit: Über die Öffnungsaktion ist ein Risikozuschlag in der Regel auf 30 % begrenzt, wenn der Antrag rechtzeitig nach der Verbeamtung gestellt wird.

PKV-Beitrag im Alter: Was die Modellwerte zeigen

Die größte Unsicherheit der PKV liegt nicht im Einstiegsbeitrag, sondern in der Entwicklung über Jahrzehnte. Deshalb zeigt der Rechner Modellwerte für spätere Lebensalter. Er nimmt die Mitte der heutigen Spanne und lässt sie jährlich um 2 % oder 3,5 % steigen. Laut Marktauswertungen lag der langjährige Durchschnitt bei rund 3,4 % pro Jahr. Ab 61 entfällt der gesetzliche Zuschlag von 10 %, ab 67 das Krankentagegeld, weil mit der Rente kein Verdienstausfall mehr abgesichert werden muss.

Im Standardbeispiel ergibt das nominale Gesamtbeiträge von 1.000 bis 1.245 € mit 50 Jahren, 1.220 bis 1.760 € mit 60 Jahren, 1.210 bis 1.935 € mit 67 Jahren und 1.570 bis 3.025 € mit 80 Jahren. Das sind nominale Werte ohne Inflationsbereinigung. Weil auch Einkommen und Renten steigen, ist ein Beitrag von 1.500 € in dreißig Jahren nicht mit 1.500 € heute vergleichbar. Trotzdem musst Du ihn im Ruhestand aus Rente und Vermögen bezahlen, ohne Arbeitgeberzuschuss.

Dämpfend wirken die Alterungsrückstellungen. Ein Teil Deiner Beiträge wird verzinslich angespart und im Alter eingesetzt. Der gesetzliche Zuschlag von 10 %, den Du vom 21. bis zum 60. Lebensjahr zahlst, wird ab 65 zur Stabilisierung und ab 80 zur Senkung der Beiträge verwendet. Wie das funktioniert und warum Beiträge trotzdem steigen, erklärt die Verbraucherzentrale zu Alterungsrückstellungen. Gesetzlich Rentenversicherte erhalten außerdem einen Zuschuss der Rentenversicherung von 8,75 % ihrer gesetzlichen Rente, höchstens die Hälfte des PKV-Beitrags. Beitragsentlastungstarife senken den Beitrag ab Rentenbeginn gegen einen Aufpreis heute.

Wird der Beitrag zu hoch, kannst Du innerhalb Deines Versicherers in einen anderen Tarif wechseln und behältst dabei Deine Rückstellungen. Als letzte Stufe gibt es für ältere Verträge den Standardtarif und für alle Versicherten den Basistarif, dessen Beitrag auf den GKV-Höchstbeitrag begrenzt ist. Eine Rückkehr in die GKV ist dagegen ab 55 Jahren kaum noch möglich. Plane den PKV-Beitrag deshalb von Anfang an als festen Posten Deiner Ruhestandsplanung ein, etwa mit dem Rentenlücken-Rechner oder als Selbstständiger mit dem Rentenlücken-Rechner für Selbstständige.

Häufige Fragen zum PKV-Rechner

Was kostet eine private Krankenversicherung im Monat? Das hängt vor allem von Eintrittsalter, Leistungsumfang und Gesundheit ab. Für eine angestellte Person mit 35 Jahren, Komfortschutz und 100 € Krankentagegeld zeigt der Rechner 650 bis 840 € gesamt, davon trägt sie nach Arbeitgeberzuschuss 325 bis 420 €. Mit 30 Jahren ohne Krankentagegeld sind es 540 bis 680 €. Beamte mit 50 % Beihilfe liegen mit 30 Jahren bei etwa 210 bis 265 €.

Ab welchem Gehalt kann ich in die private Krankenversicherung wechseln? Als Angestellter musst Du 2026 mehr als 77.400 € brutto im Jahr verdienen, also mehr als 6.450 € im Monat. Fest zugesagte Sonderzahlungen zählen mit. Wer am 31.12.2002 bereits privat versichert war, für den gilt eine Grenze von 69.750 €. Selbstständige, Freiberufler und Beamte können sich unabhängig vom Einkommen privat versichern.

Wie hoch ist der Arbeitgeberzuschuss zur PKV 2026? Der Arbeitgeber zahlt die Hälfte Deines Beitrags inklusive Krankentagegeld, höchstens 508,59 € für die Krankenversicherung und 104,63 € für die Pflegeversicherung, zusammen 613,22 € im Monat. In Sachsen liegt der Höchstbetrag für die Pflege bei 75,56 €. Den Selbstbehalt bezuschusst der Arbeitgeber nicht. Mit dem Ende des Arbeitsverhältnisses endet auch der Zuschuss.

Wie genau ist ein PKV-Rechner? Ein anonymer Rechner kann nur eine Größenordnung liefern. Der Käpsele-Rechner zeigt bewusst eine Spanne aus einem Modell, das an Marktübersichten 2026 kalibriert ist, und keinen Preis eines bestimmten Tarifs. Echte Angebote können außerhalb der Spanne liegen. Verbindlich wird ein Beitrag erst nach Tarifauswahl und Gesundheitsprüfung durch den Versicherer. Der Rechner hilft Dir vor allem, Angebote und Vermittleraussagen einzuordnen.

Lohnt sich die private Krankenversicherung? Finanziell lohnt sie sich am ehesten für Beamte, für gesunde Selbstständige mit stabilem Einkommen und für gut verdienende Angestellte, die früh und gesund einsteigen. Gegen die PKV sprechen geplante Kinder bei nur einem Verdiener, unsichere Einkommen und Vorerkrankungen. Entscheidend ist, ob Du den Beitrag auch im Ruhestand dauerhaft tragen kannst, denn eine Rückkehr in die GKV ist später kaum möglich.

Wie viel kostet die private Krankenversicherung für Rentner? Im Modell des Rechners liegt der Gesamtbeitrag für das Standardbeispiel mit 67 Jahren bei 1.210 bis 1.935 € im Monat, nominal und bei 2 bis 3,5 % jährlichem Anstieg. Davon ab gehen der Zuschuss der Rentenversicherung von 8,75 % der gesetzlichen Rente sowie mögliche Entlastungen aus Beitragsentlastungstarifen. Wer rechtzeitig vorsorgt und Tarife prüft, kann den Beitrag im Alter deutlich senken.

Wenn Du nach dem Rechnen wissen möchtest, welche Tarife zu Deinem Gesundheitszustand und Deinen Zielen passen, begleiten wir Dich unabhängig durch Leistungsvergleich, Risikovoranfrage und langfristige Kostenplanung. Mehr dazu findest Du auf unserer Seite zur PKV-Beratung, oder Du schreibst uns direkt über unser Kontaktformular.

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